Samstag, 23. September 2017

Schwäbisches Alltagsessen Nr.1: Maultaschen mit Kartoffelsalat

Ganz banal. Die Alltagsessen sollen günstig sein und über einen begrenzten zeitlichen Aufwand verfügen. Am besten soll es auch noch schmecken und vielleicht sogar auch noch gesund sein.

Ich suche also die eierlegende Wollmilchsau...



Teil 1: Maultaschen mit Kartoffelsalat


Kartoffelsalat mache ich nur alle Lichtjahre mal. Ich hasse Kartoffeln kochen...

Laut dem Anleitungsheft vom Dampfdrucktopf benötigen Kartoffeln 10 Minuten.
Meine waren nach 15 Minuten immer noch hart. 1 kg kam hinein.

Letztes Mal habe ich sie 25 Minuten gekocht, danach waren sie Matsch.
Irgendwo zwischen Hitze, Sorte, Menge, Knollengröße, Kochzeit und whatever liegt die Wahrheit...


Schwäbischer Kartoffelsalat:
Gekochte und erkaltete Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Für das Dressing einen "Sud" aus einem 1/4 l kräftiger Gemüsebrühe, einer kleingehackten Zwiebel, einem EL Senf und 2-3 EL Essig (keine Essigessenz) kochen.
Damit die Brühe kräftig wird, habe ich einen Würfel, der für einen halben Liter reicht, in einem 1/4 l Wasser aufgelöst.

Selbstgemachte Gemüsebrühe wäre sicher leckerer, aber das übersteigt meinen "Alltagsessen"-Horizont...

Den Sud über die Kartoffeln geben. Wenn die Kartoffeln sich vollgesogen haben, sollte nicht mehr als 1-2 cm von dem Sud unten in der Schüssel stehen bleiben. Wenn es mehr ist, den Rest einfach abgießen.

Nun gibt man noch 2 EL Öl über den Salat und mischt ihn gut durch, fertig.
Für den schwäbischen Kartoffelsalat muss das Öl unbedingt später drüber kommen, damit der Salat "schlonzt". Wen man mag, gibt man noch einen halben Bund klein gehackten Schnittlauch dazu.


Dazu gab's Maultaschen in Brühe.
Keine selbst gemachten Maultaschen, gekaufte.
Und auch wieder mit Brühe aus dem Brühwürfel. Ein bisschen aufgepeppt mit gebratener Zwiebel, Möhre und Petersilie.

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