Mittwoch, 22. Februar 2017

Fehltritt

"Wir können nur Freunde sein. Gerne auch beste Freunde. Aber mehr geht nicht. Ich will meinen Freund nicht verlieren."

Worte, die einstudiert und deshalb irgendwie falsch klingend, aus meinem Mund kommen.
Ich will ihm nicht weh tun. Und ich bin selbst fast trunken vor lebendig machender Zuneigung.
Mit dem Personal hab' ich besprochen, was das "Vernünftigste" waere. Hr. D. hat was geahnt. Sein Gefühl habe ihm das gesagt. Er hilft mir, die "richtigen" Worte zu finden.

S. geht und verschließt sich in seinem Zimmer. Er sah aus, als würde er gleich weinen.

Meine Augen laufen über.

Das Team kündigt an, dass wir nicht "belangt" werden. Wofür denn auch? Ist ein stilles Aufflackern der Gefühle ohne weitere Taten strafbar?

Niemand zu Schaden gekommen? Nein.
"Schaden" so gut es geht begrenzt? Ja.

In mir rumort es. Etwas tritt mir von innen gegen die Bauchdecke. Zu viele Menschen involviert.
Es war das Richtige. Soweit ich über die Gegensaetze in mir so in einer Gesamtheit sprechen kann. Schlucke stumm meine Zopiclon.

Kommentare:

  1. Es ist immer f... sch... die Venünftige zu sein , du arme, bedaure dich virtuell

    AntwortenLöschen